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23.04.01 -- Katrin

Hund mit Beute verwechselt? - Gibt's das?!! - schon wieder so lang














Hallöle!

Ich war ja nun mit meinem 2,5 jährigen schwarzen Tibet Terrier aus dem Tierheim in Dänemark. Folgendes ist dort passiert:

Wir wollten an einem Restaurant/Kiosk vorbei auf einem Fußweg neben einer befahrenen Straße (der Sonnenuntergang war gerade gelaufen und alle anderen wollten nun schnell nach Hause fahren!) ans Meer gehen. Mein Hund war ordnungsgemäß angeleint, ist lieb beifuß gegangen und hat sich wirklich unauffällig verhalten. Da stürmte plötzlich ein dänischer Deutscher Schäferhund hinter einem geparkten Auto (in dem ein weiterer DSH war) hervor und hat meinen Hund einfach so angefallen. Er wurde auf der Straße auf den Rücken geworfen, hat gequieckt, ich hab den Hund auch angeschrien, weil ich mich so erschrocken hatte und der DSH hat ihn dann losgelassen und nur noch geknurrt. Da mein Nolan normal weitergelaufen ist, und kein Mensch zu sehen war, den wir hätten zurechtweisen können, haben wir den Spaziergang fortgesetzt. Allerdings habe ich ab da keinem freilaufenden Hund mehr getraut - die Kinder meiner Schwester waren auch schockiert, weil dieser Überfall so gefährlich ausgesehen hat.

Am nächsten Tag habe ich dann erst festgestellt, daß der DSH Nolan das Ohr eingerissen hatte, dass man sich die Ohrknorpel so richtig schön betrachten konnte. - Ich wär am liebsten gleich nach Hause gefahren.

Nun zur eigentlichen Frage:

Kann es sein, dass ein Hund einen anderen Hund mit Beute (Huhn, Fuchs, was auch immer) verwechselt? Gestern habe ich nämlich Tiere suchen ein Zuhause gesehen und da sollte ein Hund vermittelt werden, der einen anderen Hund zerfleischt hatte aber ansonsten wohl im Rudel gehalten werden kann und überhaupt nicht auffällig geworden ist. Da hatte Frau Ludwig dann so nebenbei erwähnt, dass es wohl öfter vorkommt, dass Hunde ihre Artgenossen mit Beute verwechseln.

Liegt das vielleicht daran, dass mein Hund wegen der langen Haare irgendwie besonders beutemäßig aussieht - oder ist es doch so, dass er auf andere Hunde recht selbstbewusst wirkt und in einem kritischen Alter ist.
Im Herbst ist nämlich auch schon in Dänemark an einem Strand ein schwarzer Labrador aus (ungelogen!) ca. 500m Entfernung auf ihn losgerast. Das war allerdings am Strand und ich konnte Nolan wegen der Entfernung rechtzeitig losmachen und er konnte seine Stärke einsetzen: Er ist nämlich wieselflink und der Labrador war irgendwann außer Puste und ist dann zu seinem hilflosen Herrchen wieder zurückgelaufen.

Oder würde bei Nolan eine Kastration helfen, damit er auf Rüden vielleicht nicht mehr als Konkurrenz gesehen wird?

Was meint ihr?

Viele Grüße
Katrin

P.S. Ansonsten war der Urlaub dann aber doch noch herrlich. Nur stehe ich seit diesem Vorfall, dem Leinenzwang und der Maulkorbpflicht wieder ganz anders gegenüber und traue keinem unangeleinten Hund mehr - das ist eigentlich ziemlich schade!
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