|
Hab mal eine Frage:
Sind eure Hunde in der Lage, von selbst aufzuhören, wenn es ihnen reicht?
Knoxl hat zusätzlich zu seinen jugendlichen und rassebedingten Energien nämlich einfach nicht gelernt, von selbst aufzuhören. D.h. er ist z.B. bei einem Sparziergang mit mehreren Hunden am Schluß dermaßen aufgedreht, dass ich ihn anleinen muß. Auch wenn wir viel mit ihm unternehmen und er viele neue Eindrücke hat, kommt er zuhause schwer zur Ruhe, d.h. es dauerte ziemlich lange, bis wir herausfanden, wieviel Aufgaben ihn zwar auspowern, aber eben auch nicht überfordern.
Jetzt denke ich, dass es wahrscheinlich an mangelnder Sozialisierung liegt, die man zwar nicht auf den ersten Blick erkennt, weil er auf neue Situationen durchaus gelassen reagiert. Zuhause allerdings zeigt er dann seinen Streß mit Schuppen, Nervösität und Jaulen, oder einfach nur Unruhe.
Ich hab schon viel mit Calming signals mit ihm gearbeitet(wobei besonders seine Reaktionen auf Gähnen und Sich-Strecken ganz toll sind), auch einen Massagekurs haben wir schon absolviert.
Unsere Trainerin glaubt übrigens, Knoxl wäre besonders durch die Situation gestreßt, dass mein Freund und ich nicht zusammenwohnen. Stefan wohnt eine Ecke weiter und am Abend sind wir drei meistens zusammen, am Tag wechseln wir uns ab, oder Knoxl bleibt für die Vorlesungen allein.
Was meint Ihr dazu?
lg von Knoxl+Beate, die heute den 8 Tag nicht aus der Wohnung kam und für morgen beschlossen hat, nun wieder das Risiko der Ansteckung für die Anderen auf sich zu nehmen..
|