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08.04.01 -- SusiL

Welpe und Kleinkinder, Hundeklo und Unterordnung














Vor zwei Wochen kam unser kleiner Ogi zu uns, ein süßer kleiner kroatischer Schäferhundwelpe heute 8 Wochen alt und mit seiner Ankunft haben sich viele, viele Fragen angehäuft und für jeden Ratschlag bin ich dankbar.

WELPE UND KLEINKINDER
Ich habe zwei Söhne, 3 Jahre alt (Zwillinge). Die beiden haben den kleinen Neuankömmling wirklich super aufgenommen. Wir hatten schon einen sehr lieben Mischling, der aber leider gestorben ist, so daß sie bereits "Erfahrung" mit Hunden haben. Der kleine Ogi ist aber völlig anders. Mein größtes Problem ist, daß Ogi den beiden hinterherjagt sobald sie drinnen oder draußen beim Spielen zu rennen anfangen und sie am liebsten bei den Hosenbeinen packt und dabei auch schon mal die Beine selbst erwischt. Ogi ist dabei nicht gerade vorsichtig und wenn er mit seinen Milchzähnen zuschnappt kann das schon ganz schön weh tun. Die beiden fangen deshalb regelmäßig an zu weinen und versuchen sie ihn wegzuschubsen dann erwischt er auch schon mal die kleinen Finger. Ein strenges "Aus" von mir hilft jetzt öfters (leider nicht immer ohne ihn von den Jungs wegzuzerren), daß er losläßt, aber nach kurzer Zeit geht das ganze von vorne los. Mir ist klar, daß der Kleine seinen Instinkten folgt, und allem was sich bewegt hinterherjagt, bzw. daß er die beiden auch als kleine Hunde ansieht, mit denen er herumtollen will, ich muß das aber wegen der Kinder unbedingt bald in den Griff bekommen.

Spielen die Jungs drinnen auf dem Boden, ist das ganze noch problematischer, dann sind sie Ogi noch näher, er springt sie an, schnappt nach allem was er erreichen kann, Haare, Ohren. Eigentlich will er nur spielen, ist dabei aber deutlich zu grob. Ich muß die drei dann dauernd im Auge behalten und eingreifen, die Kinder können einfach nicht mehr sorglos spielen.
Kleine Erfolge habe ich damit, daß ich mich intensiv mit Ogi beschäftige bevor die Jungs aus dem Kindergarten heimkommen, daß wir viel spielen, Tauziehen, Ball usw. Dann verbraucht er einen Teil seiner Energie und ist insgesamt ruhiger. Wacht er aber nach einem Nickerchen auf - oh je……
Wie kann ich es schaffen, daß die drei ein freundliches Miteinander entwickeln????

STUBENREINHEIT - HUNDEKLO
Diesbezüglich haben wir schon große Erfolge - nach nur zwei Wochen geht Ogi wenn er muß zur Terrassentür und schaut mich an. Ich gehe dann entweder mit ihm raus oder er erledigt, was er muß auch alleine (im Garten) und kommt dann zurück. Toll, das hätte ich nie erwartet. Das funktioniert tagsüber perfekt, nur manchmal, wenn ich gerade nicht gesehen habe daß er raus will, geht noch was daneben.
Seit Ogi bei uns ist, bin ich wegen des nächtlichen Gassigehens ins Wohnzimmer "umgezogen", damit die restliche Familie deswegen nicht aufwacht. Wir gehen gegen 23 Uhr raus, dann stelle ich mir ca. alle 2,5 bis 3 Stunden den Wecker. Dieser Rhythmus hat sich als gut erwiesen und die morgendlichen Putzaktionen sind (fast) nicht mehr notwendig.
Meine Frage: Ich würde Ogi gerne beibringen, daß er sich durch Bellen oder Winseln bemerkbar macht, wenn er an der Terrassentür steht und raus will, gibt es dazu Erfahrungen.
Mein Mann ist der Meinung, daß die ständige Aufsteherei auf die Dauer nicht sinnvoll ist (ich bin wirklich ziemlich ausgelaugt…….könnt ihr euch ja denken) und meinte ich solle doch eine Art Hundeklo einrichten. Ich frage mich ob das gut ist, gewöhne ich ihn damit nicht daran, seine Bedürfnisse dann immer dort zu erledigen??? Wie sind eure Erfahrungen
Wie lange braucht ein Welpe um eine Nacht lang auszuhalten (7-8 Stunden?)

UNTERORDNEN
Ogi ist meiner Meinung nach sehr intelligent aber auch unglaublich willensstark, was ich eigentlich auch gut finde. Anfänglich hatten wir beide Konflikte, habe ich ihm etwas verboten (Teppich zernagen, an den Vorhängen ziehen), hat er die gleichen Untaten gleich wieder wiederholt. Bei einem strengen "Aus" hörte er auf, es kam aber öfter vor daß er mich daraufhin angebellt und mir auch die Zähne gezeigt hat. Ich bin kein Freund von Schlägen und versuchte es damit, ihn auf den Rücken zu drehen und am Brustkorb niedergedrückt zu halten. Diese Position, in der er sich nicht wehren konnte, machte ihn anfangs wütend, er bellte, knurrte. In der Zwischenzeit tut er das noch immer, "ergibt" sich aber früher und winselt, ganz abhängig von der Situation. Ich glaube, daß wir unsere Positionen in der Zwischenzeit ziemlich gut definiert haben, jetzt kommt es auch schon vor daß er mir ganz hastig seine Pfötchen gibt und mir die Hände leckt, wenn ich ihn kritisiere. Manchmal hat der aber immer noch seine "Aussetzer" agressiver Art und deshalb wäre ich für Ratschläge dankbar, wie man seinen Hund auf seinen Platz im Rudel verweist, das gilt besonders auch wegen meiner Probleme in seinem Umgang mit den Kindern.

Soviel für heute. Danke für jeden guten Tip und gute Nacht.
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