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07.11.99 --
Mensch und Hund
Re: Kinder: Erziehung zur Angst vor grossen Hunden
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Siegfried Stern «ziggy@gmx.li» schrieb in im Newsbeitrag:
7vv04b$eu16$2@fu-berlin.de...
Das kann ich bestaetigen: Entweder es kommt die Aussage, 'Pass auf, der ist
boese!' oder die Kinder rennen mit einem 'Ooooccchhh ein Hund' auf
ebendiesen zu, ohne von den Eltern auch nur irgendwie gestoert zu werden.
Dazu eine kleine Anekdote von Andreas:
Er hatte mit seinem grauen DSH, Stockmass 75cm, immer das Problem, dass die
Leute (auch die Erwachsenen) die Strassenseite gewechselt haben. Kinder
wurden prinzipiell festgehalten.
Bei einem amerikanisch-canadischen Schaeferhund, den er in der Ausbildung
hatte und der in seinem Wesen nicht unproblematisch war, musste er staendig
darum bitten, den Hund nicht anzufassen. Weiss bedeutete: Hund ist lieb;
grau bedeutete: Hund gleicht Wolf, Hund ist boese. Was sind die Menschen
doch komisch...!!!
Ich glaube, da hast Du schon eine gehoerige Ausbeute erhalten.
Eine Sache noch zum Schluss:
Meine persoenliche Ansicht ist die, dass ich, wenn ich gefragt werde, ober
der Hund 'nichts macht', darauf immer antworte: 'Ich weiss es nicht. Er hat
bis jetzt noch nie jemanden gebissen, aber ich moechte trotzdem nicht, dass
er angefasst wird, da man die Reaktion eines Tieres nie ganz einschaetzen
kann.'
Mir ist es lieber, wenn er von fremden Kindern nicht gestreichelt wird und
dementsprechend dann auch nichts passieren kann. Kinderkontakt hat das Tier
in der Verwandtschaft und im Bekanntenkreis genug. A b e r: da kenne ich
wenigstens die Kinder und kann sie zumindest in etwa einschaetzen, weiss
auch, wie sie bezueglich Umgang mit Tieren erzogen sind.
Gruesse
Steffi
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