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03.07.04 -- Gudrun_Beck

Unsere Collie-Welpen mit 8 Wochen

Ballota und Bellis

 














Hallo Ihr!

Unsere Süßen toben immer wilder durch den Garten und vertragen schon immer mehr vom Futter der Großen. Das nass-kalte Wetter (beim ersten Ausgang früh morgens oft unter 10 Grad) lässt sie schnell flauschiger und von Tag zu Tag niedlicher werden. Mindestens 1 Mal am Tag gehe ich mit ihnen auf den umliegenden Wanderwegen spazieren, meist unangeleint. Um sie ausnahmsweise doch sanft angeleint führen zu können, habe ich ihnen "Führhemdchen" genäht, aus denen sie natürlich in Windeseile hinauswachsen werden (***frust***). Drinnen wird das Klöchen mit Gartenerde nun auch für Pippi fast immer aufgesucht. Sie sind also (fast) stubenrein. Auch über nacht bleibt der Küchenfussboden nun schon (fast) sauber.

Mittlerweile haben wir die Wurfabnahme beim WZRV e. V. nachgeholt und uns Papiere bestellt. Bei diesem Verein sind Aron und Belana registriert. Ich habe dort vor etlichen Jahren vor allem Aron, aber auch Belana erfolgreich ausgestellt. Es folgten gründliche tiermedizinische Untersuchungen unter Vollnarkose (HD, PL, PRA usw.), bei denen sie beide als absolut frei von den bekannten und gut diagnostizierbaren Erbfehlern eingestuft wurden. Ich habe sie zuchttauglich schreiben lassen. Nun bin ich also vor ein paar Tagen mit einem Auto voller Hunde die 350 km nach Düsseldorf zur Geschäftsstelle dieses Vereins gefahren, um meine Collie-Welpen als solche anerkennen zu lassen und Papiere auf den Weg zu bringen. Der Zuchtwart war entzückt! Eigentlich wollte ich mich vor dieser Fahrt drücken, aber der Verkauf von Welpen "o. Pap." führt auf Preise, die für uns das absolute Minusgeschäft bedeuten. Der Zuchtwart empfahl, sie für jeweils 800 Euro abzugeben. Das Ganze hat natürlich auch einige 100 Euro gekostet, dazu kommen noch die Spritkosten für die 700 km. Der Zuchtwart wäre auch zu uns nach Hause gekommen, was jedoch noch erheblich teuerer geworden wäre. Unsere armen Collie-Welpen erbrachen auf dem Hinweg ihr Frühstück und auf dem Rückweg alles, was sie in Düsseldorf gefressen hatten. Ihre kleinen Mägen reagieren noch empfindlich auf jede Kurve. Trotzdem hielt sich die Sauerei in Grenzen - wir hielten oft genug auf Parkplätzen an, um zu putzen und die Tierchen hinaus zu lassen, natürlich angeleint! Der große Bruder Anders kam auch mit. Er soll demnächst zuchttauglich geschrieben werden, weil sich eine norddeutsche Züchterin für ihn als Deckrüden interessiert. Ich hatte die Befürchtung, seine Stehohren wären ein Problem, sind sie aber nicht. Diesbezüglich ist der WZRV wesentlich vernünftiger als die VDH-Vereine, wo man doch weiß, dass die meisten hohen Kippohren doch nur die Folge des konsequenten Herunterklebens während des Zahnwechsels sind. In dem Alter war Anders nicht einmal mein Hund - er wurde doch erst mit 9 Monaten zurück gekauft. Allerdings lehne ich Klebstoff am Hund genau wie den Schnitt durch die Muskulatur der Ohren durch den Tierarzt aus Tierschutz-Gründen ohnehin ab. Wo wir doch endlich die Kupierverbote durch haben!

Der WZRV hält sich mit seiner liberaleren Haltung gegenüber dem Standard die Zuchtbasis breiter, was gerade beim sonst schon oft überzüchteten Collie sehr wichtig ist. Deshalb habe ich meine eigenen Tiere auch dort eingekauft und bin sehr glücklich über ihre robuste Gesundheit und ihr starkes, belastbares Wesen.

Viele Grüße!

Gudrun + WZRV-Collies
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