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30.06.02 -- Siggi Kuipers

Jetzt schädigen Hunde und Katzen...














Warnung vor dem bissigen Hund
Tierbissverletzungen haben in den letzten 20 Jahren erheblich zugenommen. In Deutschland werden pro Jahr etwa 35.000 Bissverletzungen gezählt. Wie die Fachzeitschrift Der Chirurg berichtet, dürfen derartige Verletzungen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ein Arzt sollte die Wunde in jedem ANZEIGE

Fall auf Infektionen untersuchen.

Nur 17 Prozent der Opfer von Tierbissen suchen sofort ärztliche Hilfe auf. Patienten, aber auch Ärzte, unterschätzen die Bisswunden häufig, da sie oftmals nicht bluten und die Wundoberfläche recht klein sein kann. Doch gerade die punktuellen, kleinen Bisskanäle im Bereich der Arme und Beine bergen ein hohes Risiko für Infektionen und können das Ausmaß der Verletzungstiefe kaschieren.

Eine Schwellung mit flächenhafter Rötung drei bis fünf Tage nach dem Biss sprechen für eine Infektion der Wunde, wie es bei Hundebissen in vier, bei Katzenbissen allerdings bei bis zu 40 Prozent der Verletzungen der Fall ist. Daher ist es wichtig, die Wunde frühzeitig untersuchen zu lassen und auch die Tetanus- und Tollwutgefahr im Blick zu haben.

Der volkswirtschaftliche Schaden von zu spät behandelten Bissverletzungen ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Einer Studie zufolge beträgt die durchschnittliche Behandlungsdauer einer infizierten Bissverletzung drei Monate, wodurch pro Patient Behandlungskosten von durchschnittlich 6.100 Euro entstehen. Zusätzlich sind die Kosten für Arzneimittel, Krankengymnastik sowie indirekte Folgekosten durch Arbeitsunfähigkeit zu berücksichtigen.


  30.6.02Jetzt schädigen Hunde und Katzen...   Siggi Kuipers  


 
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