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04.06.02 -- Siggi Kuipers

Zwei Hunde hetzen Herde............














Zwei Hunde hetzen Herde panischer Kühe


http://www.westfalenpost.de/wp/wp.lennestadt.volltext.php?id=284496+zuliefer
er=wp+rubrik=Stadt+kategorie=LOK+region=Lennestadt


Burbecke. Bekanntlich ist es Hundebesitzern erlaubt, ihre Vierbeiner
auch ohne Leine durch Wald und Flur - natürlich auf den entsprechenden
Wegen - spazieren zu führen. Voraussetzung: Die treuen Begleiter gehorchen
aufs Wort, sind jederzeit unter Kontrolle.

Wenn Frauchen und Herrchen dies nicht garantieren können, gehören
Hunde an die Leine. Punkt. Welch beinahe katastrophale Folgen entstehen
können, wenn sich Hundebesitzer nicht an diese Spielregeln halten, zeigt ein
Vorfall am Donnerstag gegen 17.30 Uhr in Burbecke.

Hundebesitzer aus dem Attendorner Beritt hatten sich mit ihren beiden
großen Vierbeinern in das abgeschiedene Dörfchen in Lennestadt "verirrt", um
die Hunde frei laufen zu lassen. Diese sausten auf eine Weide und hetzten
eine Herde aus zwei Kühen, zwei Kälbern und zwei Rindern. Die
aufgeschreckten Tiere gerieten in Panik, durchbrachen einen Weidezaun, wobei
sie sich mehr oder weniger große bzw. schwere Rissverletzungen an Hals,
Flanken und Bauch zuzogen. Rund 1,5 km wurde das Hornvieh von den beiden
Hunden verfolgt.

In einem Hohlweg kurz vor dem Dorfeingang befanden sich genau zu
diesem Zeitpunkt Carsten und Silke W. aus Rölleken in ihrem grünen VW Golf
III. Während eine der flüchtenden Kühe dem Auto noch in letzter Sekunde mit
einem eines Hasen würdigen Haken ausweichen konnte, gelang der "Kollegin"
dieses Kunststück nicht: Völlig verängstigt und in panischer Flucht vor den
nicht ablassenden Hunden schwang sich das rund 12 Zentner schwere Tier mit
einem schier akrobatischen Sprung auf die Kühlerhaube, landete mit den
Vorderbeinen auf der Windschutzscheibe, rollte über das Autodach ab und kam
irgendwie wieder neben dem Fahrzeug auf allen Vieren zu stehen. Carsten W.:
"Wir hätten sicherlich keine Chance gehabt, wenn das Tier durch die
Frontscheibe gebrochen wäre." Seine schwangere Frau erlitt einen leichten
Schock.

Eine aufmerksame Nachbarin sichtete wenig später einen fortfahrenden
Passat, in dem sich auch die beiden offenbar wieder eingesammelten Hunde
befanden. Die Insassen kümmerten sich nicht im Geringsten um die Folgen des
"Ausflugs" ihrer Vierbeiner. Doch auf Grund des abgelesenen Kennzeichens
wurde die Polizei schnell fündig.




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