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11.05.02 -- Siggi Kuipers

LHV-Info














Sonnabend, 11. Mai 2002, 9 Uhr 37 Minuten.
Tierschützer verweisen auf Not der Kettenhunde in der Region

http://www.nordkurier.de/cgi-bin/fm.pl?location=http://www.nordkurier.de/lok
al/teterow/tiere_/tiere.html


Amtstierärztin informiert Vereinsmitglieder über gesetzliche
Regelungen
Teterow (mp). 91-mal mussten die Mitarbeiter des kreislichen
Veterinär-amtes Güstrow im vergangenen Jahr in Sachen Tierschutz ausrücken.
In 75 Fällen sei es um Hunde gegangen, informierte Amtstierärztin Katrin
Lenz, im Güstrower Amt zuständig für den Bereich Tierschutz, die Mitglieder
des Teterower Tierschutzvereins auf deren Sitzung (der Nordkurier
berichtete). Meist fahren die Mitarbeiter nach Hinweisen aus der Bevölkerung
los, wenn etwa Verdacht auf bzw. eine Beobachtung von Tierquälerei besteht.
"Jeder Anruf ist für uns ein Fall. Bei etwa 30 Prozent stellt sich heraus,
dass es sich um Nachbarschaftsstreitigkeiten handelt", berichtete Katrin
Lenz.
Der Tierschutz nehme immer mehr Raum ein, die Menschen seien sensibler
geworden, schätzt sie ein. Dabei würde sich häufig die emotionale Schiene
mit der gesetzlichen beißen. "Unsere Aufgabe ist es, auf die gesetzlichen
Regeln zu verweisen", machte sie deutlich.
Als Beispiel verwies sie auf die Zwingerregelung. Danach entspreche es
der Norm, Hunde in einem Zwinger mit einer Mindestgröße von nur sechs
Quadratmetern zu halten. "Da können wir nichts machen", so die
Veterinärmedizinerin.
Damit erregte sie den Unmut der Tierfreunde, die während des Vortrags
mehrfach in hitzige Diskussionen verfielen. So warf Käthe Allert ein,
Vorsitzende des Malchiner Tierschutzvereins und Gast der Sitzung, dass es
durchaus auch Bestimmungen gebe, nach denen ein Hund, erst recht
Zwingerhunde, regelmäßig ausgeführt werden müssen.
Um eine Ordnungswidrigkeit handelt es sich, wenn Halter ihre Hunde an
die Kette legen. "Leider auch in den Dörfern in unserer Region noch die
Regel", bemerkte Katrin Lenz. Eine Tatsache, die von den meisten der
Anwesenden mit konkreten Einzelfällen untermauert werden konnte. "Wann aber
wird denn nun ein Bußgeld verhängt", wollte Margarete Zwerg wissen. Die
Hundehalter würden zunächst verwarnt, um Gelegenheit zu bekommen, die
Situation zu ändern. "Wir möchten, dass sie das Geld lieber dafür verwenden.
Dass sie beispielsweise für ihren Hund eine Laufleine kaufen", führte die
Amtstierärztin aus.



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