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04.03.00 --
Hund mit Besen verprügelt
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Hallo,
ich muss jetzt einfach 'Dampf ablassen', sowie euch um eure Meinung
fragen.
Vor drei Tagen spielte sich folgendes ab:
Einer unserer beiden Hunde, ein Briard Rüde, knapp ein Jahr alt, stand
draußen, innerhalb unseres umzäunten Grundstückes, an der geschlossenen
Einfahrt und bellte, da unterhalb ein anderer Hund ebenfalls bellte und
zugleich noch Leute direkt am Tor vorbei gingen. Er bellte ca 15
Sekunden.
Da kam von hinterhalb uns liegend unser Nachbar mit einen Besen wie ein
Wahnsinniger auf unser Grundstück gerast und hat auf den Hund mit einen
Besenstiel eingeprügelt, solange bis der Hund vor der Tür saß und auch
dann noch. Ich konnte nicht sofort reagieren, da ich unseren Jüngste
nicht angezogen - gerade gebadet- auf den Arm hatte.
Dennoch konnte ich den Nachbarn noch erreichen, bevor er wieder von
dannen zog und stellte ihn zur Rede - ich war sehr heftig. Seine
Antwort: Jeder Hund muss geprügelt werden, damit er die Schnauze hält
und ihm ( Nachbar) dann aus den Weg geht.
Wohlgemerkt, der Hund hat den Nachbarn noch nie etwas getan etc....noch
ist der Hund ein Dauerbeller !!!
Leider hat dieser Nachbar ein Wegerecht durch unser Grundstück, so dass
eine weitere Begegnung zwischen ihm und den Hund unumgänglich ist. Der
Nachbar drohte mir auch ganz klar damit, die Hunde zu 'beseitigen',
wenn ich nicht so tun würde, wie er es wolle.
Uns ist vom Vermieter her die Hundehaltung erlaubt! Aber das
interessiert diesen kranken Mann nicht.
Der Hund hinkte stark, verweigerte das Futter und traute sich nicht
mehr vor die Türe, deshalb gingen wir zum TA, der dann Schwellungen und
Blutergüsse im gesamten Rücken und Hüftbereich feststellte und uns
dringend zur Anzeige riet. Außerdem meinte der TA, dass der Hund nun
eine Rechnung offen habe, da er grundlos geprügelt wurde und es sein
kann, dass er bei nächster Gelegenheit diese Rechnung begleichen wird.
Wir sind auch für eine Anzeige, haben jedoch Angst, dass dieser Nachbar
im Falle einer Anzeige versuchen könnte, unsere Beiden zu vergiften
etc...
Was denkt ihr, ist es richtig anzuzeigen oder nicht. Ein Gespräch mit
unseren Vermieter hat erbracht, dass dieser sich mit dem Nachbarn in
Verbindung setzen wird. Der Vermieter will den Nachbarn klar legen,
dass er uns und unsere Hunde in Ruhe zu lassen soll. Wie effektiv das
sein wird, weiß niemand so genau.
Wir denken nun schon an einen Umzug....... wenn sich etwas finden
lässt, wobei unser Mietvertrag noch drei Jahre laufen würde. Wir haben
Angst um unsere Hunde - und auch um unsere Kinder - falls sie mal zu
laut sein würden...
Was denkt ihr ?
Danke im voraus für eure Meinungen.
Mareike + Co
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Before you buy.
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