Hallo Claudia,
-Nicht Tumore und Krebserkrankungen sind selten, diese kommen sehr oft vor. Spezifisch Hirntumore sind selten. Auch zu diesem Thema gibt es wissenschaftliche Abhandlungen.
* Es gibt sicherlich Abhandlungen, dennoch muss die Sache ja erst einmal richtig diagnostiziert werden. Wegen unserem Kater sind wir zu mehreren Tierärzten gelaufen. Die obstrusesten Sachen sind dabei herausgekommen, nur leider nicht das, was es wirklich war. Erst der letzte Tierarzt hat richtig diagnostiziert und wir haben das Tier erlöst. Hat aber 1/2 Jahr gedauert. Hirntumore sind übrigens keine Seltenheit. Lediglich in diesem Alter ist es eine Seltenheit laut Auskunft meiner Tierklinik, aber es kommt vor.
Jedes Tier wird früher oder später einmal krank. Viele Krankheiten sind mit Schmerzen verbunden, doch nicht jeder Hund beisst wegen seiner Schmerzen. Nicht jeder Mensch wird unberechenbar und agressiv nur weil er krank ist, oder?
* Also, ich möchte hier noch einmal für DICH klarstellen oder Dich bestätigen, dass in der Tat in den meisten Fällen andere Gründe die Ursache sind. Ich habe so das Gefühl, dass Du der Meinung bist, dass hier der Urglaube entsteht, Hund beißt = krank = einschläfern. Abgesehen davon, bin ich mir zum Beispiel auch im Klaren, dass nicht jeder Hund mit Schmerzen zubeisst. Dann hätten wir fast keine Hunde mehr, wenn wir HD, ED, Arthrose, Cauda-Equina-Syndrom etc. pp. dazuzählen würden. Aber vielen Dank für die Aufklärung.
Ich kann mir nicht vorstellen das ein gesunder Hund, der keinerlei körperliche Beschwerden hatte, z.B. Seh-oder Gleichgewichtstörungen, Desorientierung, Müdigkeit unkontrolliertes Zittern etc. einen Hirntumor hatte. Zudem äussert sich jeder Hund wenn er krank ist,nur nicht mit Worten und desshalb wird es viel zu oft ignoriert.
* Ich denke, es kommt auf den einzelnen Fall an. Übrigens hast Du noch die Lähmungserscheinungen vergessen, die auch auftreten können. Bei Menschen sind mir diese Symptome nicht bekannt. Aber viele Fälle kenne ich eben nicht, dass das aussagekräftig sein könnte.
-" Unkontrolliert beissen " heisst für mich, dass ein Hund in gewissen Momenten nicht bei Sinnen ist. Ich habe schon richtige Bisswunden von Hunden gesehen, die in panischer Angst zugebissen haben, oder von Hunden die während eines eptileptischen Anfall gebissen haben. Das was in dem Fall beschrieben wurde, war ein heftiges Schnappen, also ist der Hund sicher " bei Sinnen " gewesen. Das meinte ich damit.
* Wir können natürlich jetzt noch einmal nachrecherchieren, wie schlimm die Bissverletzungen gewesen sind. Für mich macht das aber keinen Sinn. Es kommt auch auf das Schmerzempfinden des Hundes an.
-Ich habe geschrieben von einem Jäger UND ERFAHRENEN HUNDEHALTER. Das eine ist nicht zwangsweise das andere.
* Kann sein, muss aber nicht!
Bilderbuchmässig, zuerst knurren, dann Zähne zeigen und dann erst zubeissen ? So stellen sich dies viele Leute vor. Aber die Körpersprache eines Hundes hat so seine Feinheiten, und diese werden von den meisten Hundebesitzer nicht gesehen. Und wer denkt ein Hund muss vor dem beissen Knurren oder etwas ähnliches offensichtliches tun, der hat keine Ahnung. Ich habe sehr viel mit Hunden zu tun. Würde ich so denken, wäre ich wohl dauernd beim Arzt.
* Gut, wir können natürlich jetzt auseinanderpflücken, was ich mit Vorwarnen gemeint habe. Bringt aber nichts, wie mir scheint. Aber meine Finger sind auch noch ganz.
In 90% aller Fälle, die ich begutachte, bei denen es hiess der Hund beisst ohne Vorwarnung, warnt er durchaus vor, nur haben das die Besitzer nicht gemerkt. Daher meine Zweifel, wenn ich so etwas höre.
* Wenn Du was hörst, dass ich gesagt habe, dass ein Hund vorher warnt? Ich denke, wir drehen uns im Kreis und solche Art von Diskussionen mag ich eigentlich nicht, weil sie sinnlos sind.
Ich möchte nochmals anmerken, dass ich mich nicht anmasse diesen Fall zu beurteilen,ich schreibe hier nur was ich in dem Fall VERMUTET habe. Und wenn ich dann nur Antworten lese, die das einschläfern dieses Hundes bejahen, regt sich bei mir ein wenig Protest.
* Hoffentlich liegst Du nicht mit Deiner Vermutung falsch!
Noch etwas allgemeines; ich finde TA wissen im Allgemeinen leider zuwenig über die Ethologie der Tiere und Hundetrainer , na ja jeder darf sich so nennen, oder?
* Ja, leider! Liegt aber auch daran, dass es eben kein Kontrollorgan gibt. Ich finds auch sehr schade. Aber mal ehrlich, eigentlich geht man ja zu einem Hundetrainer, der bekannt ist und der einen Namen hat und der gewisse Erfolge zu verzeichnen hat. Wenn man sich entsprechend informiert, wird man auch an den richtigen Hundetrainer geraten.
Viel Erfolg noch weiterhin!
Viele Grüsse
Bianca und Jill
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