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23.05.01 -- Reini

Warnung wieder mal Giftköder














Von: "Thomas Karten" [kampfhund@k4u.de]
Betreff: Hilfe! Ein Irrer vergiftet unsere Hunde

Hilfe! Ein Irrer vergiftet unsere Hunde

Von OLIVER MEYER
Der lustige beigefarbene Mischlingshund war in der ganzen Siedlung beliebt.
Jetzt ist der 10-Jährige Vierbeiner tot. Ein gemeiner Tierquäler hatte
giftige Fleischköder ausgelegt, die der kleine Tim fraß.

Köln - Tim war sein vorerst letztes Opfer. Der niedliche Mischlingshund
frass vergiftet Fleisch, das ein irrer Hundehasser im Blücher Park in
Bilderstöckchen auslegte. Der 10-Jährige Hund, den alle Nachbarskinder
liebten, verblutete qualvoll von innen.

Elfriede Hoffmann (57) aus der Rockenhauser Straße ist entsetzt über den Tod
ihres treuen Freundes. Gestern Nachmittag ging sie noch einmal an die
Stelle, an der es passierte. Neben dem Radweg im Blücher Park hatte ihr
Vierbeiner am vergangenen Donnerstag plötzlich an einer Stelle ungewöhnlich
lange verharrt.

Die Rentnerin stieg vom Fahrrad ab, lief zu Tim. Sie sah noch, das er ein
Fleischstück hinunter schlang. Elfriede Hoffmann: "Ich konnte ja nicht
ahnen, dass das Fleisch vergiftet war. Tim hat natürlich wie jeder Hund mal
was gefunden, was ihm schmeckte." Stunden später erbrach er sich, starb
schließlich beim Tierarzt.

Tim - er ist Opfer Nummer vier. In den letzten Monaten starben drei weitere
Nachbars-Hunde. Ein Dackel, ein Mischling und ein Cocker Spaniel. Alle
fraßen Köder, die mit dem Pflanzenschutzmittel E 605 versetzt und im Park
ausgelegt waren.

Die Hundebesitzer sind beunruhigt. Viele wagen es sich kaum noch, ihren
Liebling von er Leine zu lassen. Auch Sabine B. (37) ging gestern mit ihrem
Schäferhund Rocky dort spazieren. Er durfte von der Leine - aber nur mit
Maulkorb, damit er nichts fressen kann. Die Kölnerin hat einen schlimmen
Verdacht: "Ich bin schon öfter von einigen Kleingartenbesitzer angemacht
worden, ich solle hier mit meinem Hund verschwinden, sonst würde was
passieren. "

Der Polizei ist bislang nichts von den Vorfällen bekannt. "Das liegt aber
vor allem daran, dass die Leute selten eine Strafanzeige machen. Wenn ihr
Hund verstorben ist, denken sie oft nicht daran. Aber wir können nur etwas
unternehmen, wenn wir davon Kenntnis haben", so ein Beamter.

lfriede Hoffmann, die schon seit 44 Jahren in der Siedlung wohnt, will jetzt
alle Hundebesitzer persönlich ansprechen, die vor den Gift-Anschlägen
warnen. "Wer auch immer meinen Tim getötet hat - es muss ein Irrer sein."

Quelle: http://www.express.de/koeln/1714149.html




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