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04.06.00 -- Bianca + Jill

RE: Agressiver Hund














Hallo Marco,

eigentlich finde ich Empfehlungen zu diesem Thema immer sehr gewagt, aber ich finde die Gefahr auch sehr groß, einen großen Hund auf den Rücken zu legen, wenn es zu Problemen gekommen ist.

Zuerst einmal würde ich den Hund gesundheitlich abchecken lassen. Das ist ein Punkt, den man nie außer Acht lassen sollte, denn oftmals sind Krankheiten die Ursache.

Zum weiteren würde ich ab sofort nur noch aus der Hand füttern. Er soll sich sein Futter "erarbeiten". Dazu kann man die Hälfte abzwacken für Übungen oder erwünschtes Verhalten und die andere Hälfte gibt man ihm auf einmal aus der Hand (aber erst abends, damit er freudig seine erste Hälfte "erarbeitet" und das auch zu unterschiedlichen Zeiten). Tüddelt grundsätzlich nicht so viel mit dem Hund rum, geht auf keine Spielaufforderungen ein, schickt ihn weg oder ignoriert ihn, wenn er Streicheleinheiten möchte. Kurzum, ihr solltet die ganzen Gewohnheiten verändern und selber nur agieren, der Hund sollte reagieren. Ihr bestimmt es, wenn er gestreichelt wird, ihr bestimmt es, wenn gespielt wird (würde ich jetzt kurzfristig sowieso weglassen). Der Hund sollte auch nicht erhöht und auch nicht unter dem Tisch liegen. Das ist tabu.

Am allerbesten wäre es, wenn ihr fachkundige Hilfe aufsuchen würdet, denn mich wundert es schon, warum ein Hund mit 22 Monaten auf einmal anfängt zu schnappen und zu knurren. Kann es vielleicht auch Unsicherheit sein? Ist er vielleicht mal zu heftig gemaßregelt worden? Wie war er denn vorher? Hat er sich da alles gefallen lassen oder gab es das vorher schon?

Es hat mit Sicherheit nichts mit Eifersucht zu tun, das muss andere Gründe haben, die man aber leider via Internet nicht erkennen kann!

Viele Grüße und viel Erfolg wünscht Bianca und Jill
Thema: Agressiver Hund


 
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