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15.01.98 -- Mecki

Kastration/Für Gudrun














Hallo Gudrun,

Du fragst, ob unser Tierarzt die Alternative Sterilisation mit mir diskutiert hat.

Also, die Hunde sind von zwei unterschiedlichen Tierärzten kastriert worden. Normalerweise betreut unser Stalltierarzt die Hunde. Das ist sehr praktisch, weil er fast wöchentlich auf dem Hof ist und so die Hunde und ihre Lebensumstände sehr gut kennt. Leider ist er oft ausserhalb seiner Praxis unterwegs, wegen der Behandlung von Pferden. Wenn ein Kontrolle bzw. Impfung der Hunde nicht warten kann, gehe ich deshalb in die benachbarte Tierklinik.

Zurück zur Ausgangsfrage. Über Kastration habe ich mich durch entsprechende Berichte in Zeitschriften (vorallem wenn man laaaange beim Tierarzt warten muß) sowie durch Erfahrungen der Hundeschule (jeden genervt, der ne kastrierte Hündin hat) vorab informiert, bevor ich den Stalltierarzt darauf ansprach. Er zog eine Kastration der Sterilisation eben aus den Gründen der med. Vorsorge (vorallem bei Hündinnen, die vor der zweiten Läufigkeit kastriert werden) vor, zumal die Hündin bezüglich Inkontinenz (das Thema hat mir doch einige Sorgen bereitet) nicht zu den gefährteten Hunden (>20kg, besonders Schnauzer, Rottweiler und Boxer) zählen würde. Mein Mann und ich haben uns nochmal Bedenkzeit erbeten und letztendlich auf Anraten des Tierarztes zur Kastration der Hündin entschlossen. Es wurde ein Termin ausgemacht und ich hab mir dafür 1 Woche Urlaub zur Betreuung genommen. 2 Tage vorher musste unser Stalltierarzt den Termin absagen. Nun ja, jetzt hatten wir uns alle auf den Termin eingestellt, der Urlaub war nicht mehr rückgängig zu machen, also fuhren wir in die Tierklinik und erkundigten uns dort nach einem Termin. Das Gespräch mit der dortigen Tierärztin verlief genauso wie bei unserem Stalltierarzt, so daß wir uns jetzt doppelt "aufgeklärt" fühlten und dort die Hündin kastrieren liesen. Nach 2 Tagen war Laika wieder fit (die Halskrause musste 2 Wochen drann bleiben). Die Narbe verheilte gut und bis heute hat Laika sich dadurch nicht verändert.

Als wir Janosch bekamen dachte zunächst keiner an eine Kastration. Aber dann häuften sich Gründe, eine Kastration in Erwägung zu ziehen. Nachdem wir mit Laika keine negativen Erfahrungen hinsichtlich einer Kastration gemachten hatten, wurde Janosch ebenfalls -allerdings vom Stalltierarzt- kastriert. Auch er zeigt bis heute keine Veränderung, auch nicht bei der Begegnung mit unkastrierten Rüden.

So kann ich nichts negatives aus meiner eigenen Erfahrung über Kastration berichten. Allerdings ist es traurig -wie in dem Bericht der Hundezeitschrift erwähnt wird-, daß 67% Prozent der Kastrationen aus Bequemlichkeit gemacht werden. Ich frag mich, warum gibt´s ein Gesetzt dagegen, wenn niemand den Verstoß daran "erkennen" kann ?

gruß mecki

Übringens, für alle die jetzt neugierig auf den Bericht (ich find ihn sehr aufklärend)geworden sind. Er steht in der Zeitschrift "DER HUND", Ausgabe 1/98. Dem Bericht zugrunde gelegt wurde eine Befragung von 331 Tierarztpraxen und -kliniken.

Thema: Suche Hündin!!!


 
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