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26.04.02 -- Siggi Kuipers

Erneute Konflikte














PR: Erneut bahnt sich Konflikt um Hunde an - Entwurf des Landeshundegesetzes
sieht eingezäunte Freilaufflächen vor





Erneut bahnt sich Konflikt um Hunde an

Entwurf des Landeshundegesetzes sieht eingezäunte Freilaufflächen vor
Von Martin Messy

LÜDENSCHEID . Es bahnt sich ein neuer Konflikt um Hunde an. Der
Entwurf zum Landeshundegesetz, das die im Jahr 2000 mit heißer Nadel
gestrickte Landeshundeverordnung ersetzen soll, birgt Zündstoff. Danach
sollen nach LN-Informationen eingezäunte Freiflächen vorgeschrieben werden,
auf denen Hundehalter ihre Vierbeiner ohne Leine laufen lassen können. "Wenn
das so sein sollte, kommen große Probleme auf uns zu", befürchtet
Lüdenscheids Ordnungsamtsleiterin Martina von Schaewen. Dabei gehe es um die
Kostenfrage, aber auch darum, wie dies überhaupt in die Praxis umgesetzt
werden könnte. "Sollen dann auf so einer Fläche gefährliche und weniger
gefährliche Hunde auf einem Areal zusammen herumtoben? Das dürfte
Schwierigkeiten mit sich bringen", so von Schaewen. Bisher liegen der
Verwaltung allerdings noch keine Details aus dem Gesetzesentwurf vor. "Wir
haben keine konkreten Informationen darüber."

In Lüdenscheid gibt es keine ausgewiesenen Freilaufflächen für Hunde.
In einem ausführlichen Bericht hatte das Ordnungsamt den Hauptausschuss im
vergangenen Jahr über den Stand der Dinge informiert. Die CDU hatte die
Einrichtung einer Freilauffläche für Hunde angeregt. Doch die Verwaltung
riet zum Verzicht. Das Land stelle so hohe Anforderungen an ein solches
Areal, dass die Kosten dafür in keinem vertretbaren Verhältnis mehr zum
Zweck ständen, hieß es aus dem Rathaus.

Sicherheitszaun, Verkehrssicherheit auf dem Gelände, eine
Aufsichtsperson, die Personalkosten erfordert - all dies seien Vorgaben des
Landes, die erfüllt werden müssten. Das Ordnungsamt beschrieb aber auch die
schwierige Suche nach einer Auslauffläche. Lediglich das ehemalige
Ika-Gelände auf der Höh kam in Frage. Stilleking oder Oedenthal waren als
Landschaftsschutzgebiete ebenso ausgeschieden wie Baukloh oder Heerwiese.
Das weitläufige Ika-Gelände jedoch ausbruchsicher einzuzäunen, hätte hohe
Kosten verursacht. Noch schwerer wog allerdings die Haftungsfrage.

Sollte der aktuelle Entwurf Gesetz werden, müssten all diese Probleme
erneut auf den Prüfstand - schlussendlich dann doch mit der Ausweisung einer
entsprechenden Freilauffläche.



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