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Chinesischer Faltenhund (Shar-Pei)

Seit Jahrhunderten als Fett- und Fleischlieferant für die chinesische Küche gezüchtet, geht diese Hunderasse auf alte chinesische Kampfhunde zurück, wovon man dem heutigen Wesen dieser Tiere jedoch nichts mehr anmerkt. Der viel zu weite Pelz, der am Körper zahlreiche schlaffe Falten bildet, machte vor dem Hintergrund Sinn, daß man pro Schlachtung möglichst viel vom darunter liegenden Fett erzielen wollte. Shar-Peis sind etwa mittelgroß, fast quadratisch, gedrungen und stämmig gebaut. Die kleinen Ohren hängen flach auf dem Kopf anliegend nach vorne. Die Augen liegen sehr tief zwischen wulstigen Hautfalten. Je übertriebener die Faltenbildung herausgezüchtet wird, desto mehr leidet der Hund unter dieser Anomalie. Er neigt dazu, in den Falten Exzeme zu bilden und hat oft kranke Augen. Um Qualzucht zu vermeiden, sind die Züchter dieser Rasse und die Ausstellungsrichter aufgerufen, weniger faltigen Tiere mit gesunden Augen den Vorzug zu geben. Die Schulterhöhe beträgt 40-51 cm. Das Fell ist kurz und borstig-hart. Es ist schwarz, dunkelbraun, rot, beige oder cremefarben.

 
Züchter 
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Shar- Pei heute 
Karen Kleinhans
Kynos Vlg., Mürlenbach, 1997



Der Chinesische Shar-Pei ist einer der ältesten Hunderassen der Erde, in Rassegeschichte und Form einzigartig. nach der Gründung der Volksrepublik China wurden in diesem Land die Hunde nahezu ausgerottet. Glücklicherweise fanden einige Shar-Pei Zuflucht in Hongkong und Taiwan. Von dort aus gingen Hunde dieser Rasse in kleinen Stückzahlen in andere Länder. Ein dringender Aufruf im Herbst 1973 zur Rettung dieser vom Aussterben bedrohten Rasse weckte lebhaftes Interesse insbesondere in den USA. Heute kann die Rasse als fester Bestandteil unserer Hundewelt gesehen werden. Die den Shar-Pei betreuenden Züchter haben hinsichtlich anatomischer Probleme ihre Hunde in den letzten Jahren Erstaunliches erreicht. Die starke Persönlichkeit des Shar-Pei und sein dominantes Wesen erfordern zielgerechte Erziehung und Sozialisierung. Dennoch ist der Shar-Pei mit Sicherheit keine Hunderasse für jedermann, vielmehr bedarf es fundierten Wissens, wenn er sich harmonisch in die Familie eingliedern soll, zum wertvollen Familienmitglied wird
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Shar- Pei. Praktische Ratschläge für Haltung, Pflege und Erziehung 
Linda Reinelt-Gebauer
Parey Buchvlg., Berlin, 1996



Der Shar-Pei war nie ein Luxushund, sondern der verläßliche Freund und Wachhund der armen Bauern Südchinas. Diese alte Hunderasse wurde vor dem Aussterben bewahrt, weil sich 1972 einige engagierte chinesische Hundefreunde mit der Bitte um Unterstützung an die amerikanische Öffentlichkeit wandten. Keiner hätte sich träumen lassen, daß der Shar-Pei in der Folge weltweit beliebt wurde. In den USA wurden bisher mehrere tausend Shar-Pei, zum Teil in den exotischsten Farben, gezüchtet; in Europa begann die Zucht 1979. Neben den interessanten Schilderungen zur Geschichte dieser faszinierenden Hunde gibt die Autorin wichtige Ratschläge zur Haltung und Erziehung, Zucht und der sorgfältigen Auswahl eines Shar-Pei-Welpen. Ergänzt durch Informationen für Ausstellungen wird der Shar-Pei jedem Interessenten und Liebhaber umfassend vorgestellt.
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