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15.09.98 -- Tina_Gruen

RE. SChäferhunde














Hallo Yvonne,

Die Leute, die sich um eine Patenschaft bemühen (und das sind leider sehr wenig) selbst haben Angst, daß ihre Umgebung negativ auf einen Schäferhund reagiert.

Viele haben eben immer noch das Bild vom typischen Schutzhund im Kopf, auch wenn heute viele Schäferhunde "nur" als Familienhund erzogen werden und entsprechend "sozial" sind.

Tränen gibt es schon, wenn der Hund zurück in die Schule zur Ausbildung kommt, aber es ist auf der anderen Seite natürlich auch sehr "befriedigend" für die Leute, wenn sie sehen, was "ihr" Hund später leisten wird.

Wenn der Blinde und die Patenfamilie einverstanden sind, dann tausche ich auch die Adressen. Daraus haben sich schon einige Besuche ergeben.

Futter - und Tierarztkosten werden von der Schule übernommen. D.h. das Futter wird von der Schule gestellt und Tierarzt fällt in dieser Zeit normalerweise nichtan, weil die Hunde erst abgegeben werden, wenn sie komplett durchgeimpft und entwurmt sind.

Die halbjährliche Entwurmung wird dann gemacht, wenn die Pateneltern Futter holen.

Kommen die Leute hier aus der Nähe, dann versuchen wir uns einmal in der Woche zu treffen, um Erziehungshilfen zu geben und anstehende Fragen zu klären. Ansonsten halte ich die Familie dazu an, Welpenspielgruppen zu besuchen und später evtl. Junghundkurse.

Da kann es dann auch mal sein, daß ich diese Kurse beobachten komme.

Lernen soll der Welpe in diesen neun Monaten alles, was ein Familienhund auch kennen sollte. Bahn- und Busfahrten, Fußgängerzonen, andere Tiere usw.

So, nun kannst du deine anderen Fragen stellen. bis später, Tina
Thema: Behindertenhunde


 
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