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11.04.00 -- Gudrun_Beck

Heilpflanzen u. Giftpflanzen














Hallo Nicole,

ich verwende eine Mischung aus vielen Kräutern, die ungiftig sind und im Garten von Natur aus wachsen, um meinen Hunden Vitamine und Fasern (Ballaststoffe) zukommen zu lassen. Von einigen ist eine Heilwirkung bekannt, zumindest beim Menschen. So kann es gerade im Alter gesund sein, harntreibende Pflanzen zu konsumieren. Harntreibende Wirkung hat z. B. die Brennessel, der Löwenzahn sowie der Spitz- und Breitwegerich. Gut für die Sehkraft soll Gundermann sein - für meine taube, alte Gladess vielleicht besonders wichtig. Während der Mehlbrei, der bei uns Grundlage des Futters ist, eine etwas abführende Wirkung hat, bewirken Erdbeer- und Brombeerlaub wieder eine Verfestigung. Die Ballaststoffe bewirken, dass der Kotabsatz auch an Bummeltagen selbst für die "Alte" ohne Verstopfungsprobleme gewährleistet ist. Zu 1 kg Mehl, dass ich mit mehreren Litern Wasser zu Brei verarbeite, kommt ein Mixertopf pürrierte Kräuter und 1/2 Dose bis 1 Dose Matzinger Fleisch pur. Darüber hinaus bekommen meine Hunde pro Tag noch ein paar Händchen voll Trockenfutter, als Belohnung für gut ausgeführte Kommandos. Davon leben sie und sind sehr gesund, alle 5. Den Kleinen gebe ich noch einige Calcipot (Calciumpräparat) und 1/2 Vigantolette 500 (Vit. D).

Natürlich muss an dieser Stelle davor gewarnt werden, alles, was grün ist, ins Hundefutter zu mischen. Wie schnell bekäme man versehentlich Blätter vom Eisenhut oder Rittersporn mit in den Fressnapf - mit tödlicher Wirkung!

Also Vorsicht! Hände weg von Pflanzen, die man nicht ganz sicher als ungiftig kennt!

Viele Grüße!

Gudrun
Thema: Tagebucheintrag 7.4.


 
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