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17.03.06 -- Gaby und Friends

RE: Hundetrainering - Leine rutscht aus der Hand@Brigitte














hallihallo Brigitte,

schau doch mal auf dieser seite:
http://www.spass-mit-hund.de

vielleicht gibts dir ja die eine oder andere anregung, was ein hund eigentlich noch machen kann, ausser nur spazieren zu gehen.
wenn ich meine zwei langnasen nur mit laufarbeit beschäftige, dann ist denen das eindeutig zu wenig. sie fangen an, eigene spielchen zu spielen.
also hab ich zb. angefangen, die trockenfutter-ration für beide aus der hand zu füttern. allerdings nicht einfach nur so, sondern sie müssen jedesmal kleine übungen dafür machen. entweder unterordnung wie sitz platz bleib oder kleine kunststücke wie zb. verbeugen lernen. und sie lernen beide unglaublich schnell. das mach ich sowohl beim spazierengehen, als auch zu hause. seit dem ich das so praktiziere, hab ich viel mehr aufmerksamkeit von meinen hunden.
wenn ich allerdings spazieren gehe und mich mit jemandem unterhalte, also die aufmerksamkeit nicht bei den hunden liegt, fängt charlene an zu stöbern und entfernt sich schon eine ganze ecke weg von mir. jetzt hab ich hier das glück, daß an der isar kein wild unterwegs ist. wäre ich allerdings im wald und im ländlichen gebiet, müsste ich da schon aufpassen, daß sie nicht wildern geht. basil kommt momentan auch in diese phase. nur aufpassen, daß beide hunde nicht aus dem rufbereich laufen reicht hier einfach nicht mehr, sie brauchen beide beschäftigung durch mich. und sie wissen sehr wohl, daß es lecker futter nur noch von mir gibt. und dadurch binde ich meine hunde noch mehr an mich, denn es könnte ja sein, daß es grad gleich wieder was zu futtern gibt.

nun zum thema jack russel: ich kenne viele dieser lustigen kleinen gesellen, denn der JRT ist ja bekanntlich ein beliebter reitbegleithund. allerdings kenn ich keinen, der ständig an der leine läuft. einer ist zb. ständig damit beschäftigt, sich mit den imaginären mäusen im stall zu beschäftigen, also hat er hier eine aufgabe. ich weiß von fast allen JRT-besitzern, daß die erziehung nicht ganz einfach ist, aber durchaus machbar. jeder dieser hunde geht unangeleint mit zum ausreiten und sog. "jagdunfälle" gibt es so gut wie nie.

mein fazit: ich glaube nicht, daß hunde, egal welcher rasse, mit stundenlangem spazierengehen geistig ausgelastet sind. natürlich sind sie körperlich müde davon, aber letztlich ist ihnen superlangweilig und es fällt ihnen, sobald sie die möglichkeit dazu haben, nur unfug ein. und ich bin davon überzeugt, daß bei genügend geistiger beschäftigung und die dadurch entstehende bindung zu ihren menschen freilauf und gehorsam durchaus möglich sind. also ist letztlich wieder der "rudelführer" gefordert, hier abhilfe zu schaffen und ein ausgewogenes verhältnis zwischen denkarbeit und laufarbeit zu bieten.

ich für meinen teil möchte keine leinenhunde haben, sondern auf mich geprägte, mit einer gewissen selbständigkeit ausgestattete hunde, die im vernünftigen rahmen auch ihre freiheiten genießen dürfen...

gruß gaby
Thema: Hundetrainering - Leine rutscht aus der Hand


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