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27.12.99 --
Claudia
Re: Retriever
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Brigitte Baß «BrigitteBass@gmx.de» schrieb in im Newsbeitrag:
83u2g2$t08$1@news05.btx.dtag.de...
Hallo Brigitte,
nein, mit meinem Hund habe ich diese Erfahrung noch nicht gemacht,
allerdings mit meiner Katze. Ich denke jedoch nicht, daß dies einen großen
Unterschied macht. Die Heilung tritt ohne weitere Hilfe von selbst ein. Der
Bruch wird also wieder zusammenwachsen. Die Gabe von Schmerzmittel sollte
außer vielleicht am ersten oder zweiten Tag unterbleiben, da sich das Tier
sonst nicht entsprechend schont. Das Problem an der Sache ist eben nur, daß
man erst nach der Heilung feststellen kann, inwiefern die Nervenbahnen
beschädigt sind. Ich gehe mal davon aus, daß der Schwanz vom Bruch abwärts
oder bereits am Schwanzansatz nach unten hängt und ausschaut, als ob er dem
Tier nicht gehöre. Wenn der Bruch verheilt ist, behält das Tier einen Knick
im Schwanz zurück, aber abgesehen von der Optik ist es ja wurscht. Sind die
Nervenbahnen nicht vollständig geschädigt wird das Tier den Schwanz wieder
ganz normal bewegen und einsetzten können. Hat bei meiner Katze allerdings
gut 6 Wochen gedauert und ich hatte den Eindruck, daß sie über diese Zeit
hinaus noch schmerzempfindlich gewesen ist. Nach bereits gut 2 Wochen kam
der Schwanz wenigstens vom Boden hoch.
Sind die Nerven vollständig durchtrennt, so heilt zwar der Bruch, aber wie
beim Menschen auch, unterhalb der Stelle läuft dann nichts mehr. Aber auch
hier ist nicht alles so schlimm wie es sich anhört. Eine Amputation ist auch
in diesem Fall nicht grundsätzlich erforderlich. Sollte er auf seinen
Schwanz nach wie vor acht geben, also ihn weder ständig in Türen einklemmen,
auf dem Boden schleifen lassen, sodaß er sich entzündet, in anknabbern oder
ähnliches, so bleibt er dran. In sämtlichen anderen Fällen muß allerdings
über eine Amputation ernsthaft nachgedacht werden.
Gute Besserung
Claudia
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