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06.03.01 -- Tanja, Achim + Cyril

RE: Der grauvolle Tod, eines Staffs !!!!dies ist die Realität in D, auch wenn es manche immer noch nicht schnallen














Hallo Sabine,

ich interpretiere gar nix.

Nun sag mir aber doch mal, wer hier weg schaut?

Ich habe viele Deiner Berichte mit Interesse, Mitgefühl und Wut gelesen und mich immer solidarisch erklärt. Und ich weiß und verstehe, dass Deine Situation mehr als nervig ist. Also bin ich so solidarisch und aktiv / engagiert, wie ich es eben zeit- oder kraftmäßig sein kann.

Aber irgendwie scheinst Du und andere Leute hier immer der Ansicht zu sein, dass alle auf jeden Eurer Beiträge antworten müssen und die ganze Geschichte als das wichtigste / einzige ansehen, womit man sich zur Zeit in diesem Land zu beschäftigen hat.

Warum? Weil es jetzt um EURE Hunde geht?

Nur ist es das nicht so für mich. Ich bin und war nicht nur bei deutschen Hundehaltern solidarisch. Um beim Thema Hund zu bleiben, wo waren Deine Antworten und Dein Engagement, wenn es hier Beiträge über die viel massivere und tierquälerischer Situation von viel mehr Hunden z. B. in Spanien, Ungarn oder der Türkei ging???? Wo war / ist da die große Solidarität? Oder hab ich sie überlesen???

Und wie stehts bei den nicht hündischen Themen. Kümmerst Du Dich um gefolterte Asylanten, die Hilfe brauchen, um traumatisierte Kinder aus Bürgerkriegsgebieten, die unter Umständen auch noch Verletzungen durch eine Waffe erhielt, die in Deutschland produziert wurden?

Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen mit Themen aus unseren Land und unseren Nachbarländern, etc. Und jeder Mensch mit etwas Gefühl in sich, hilft und solidarisiert sich da, wo er mehr oder weniger zufällig gelandet ist oder wovon er oder seine Failie oder Nachbarn grad betroffen wurden. Aber keiner schafft alles und jedem bleibt das Gefühl, dass es zu wenig ist.

Und Solidarität erreicht man nicht, in dem man andere Leute beschimpft, ihnen unterstellt und vorwirft sie wollen sich nicht mit etwas beschäftigen, was man gar nicht beurteilen kann und sich dann immer wieder in völlig sinnlose Diskussionen und Bemerkungen über Vergleiche mit der Nazizeit hingibt.

Und man erreicht auch nix, wenn man immer nur lammentiert und sich seinen Ängsten hingibt.Da erscheint mir Gabys Weg bedeutend sinnvoller.

Oft haben hier Leute gefragt, was sie denn konkret tun könnten, nur selten haben sie darauf eine Antwort bekommen.

Das Bild der gelisteten Hunderassen in der Öffentlichkeit ist eines von aggessiven, gefährlichen Tieren. Dieses Bild ändert niemand dadurch, dass er in Internetforen andere Teilnehmer anmacht. Dieses Bild lässt sich nur ändern, wenn man zeigt, wie die Hunde wirklich sind. Und wer kann das besser als die verantwortungsvollen Halter diese Hunde?

Ich zumindest nicht, ich kann sie dabei nur unterstützen.

Tanja
Thema: Der grauvolle Tod, eines Staffs !!!!


 
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