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Hallo Gaby,
ich habe folgendes probiert: ich habe eine Kammer, die ans Flur grenzt. Man kann von dort aus auch ins Wohnzimmer blicken. Ich habe also alles ausgeräumt und ein richtiges Hundezimmer eingerichtet. Körchen, Decken, Spielzeug...
Kartons, die sie auseinandernehmen kann. Hey, es war richtig gemütlich darin. Dafür habe ich dann ein Absperrgitter besorgt. Habe extra eine höhere Höhe genommen, damit sie nicht raus kann. Mein Mann hat das Ding dann felsenfest angebaut.
Ich denke also, ich kann mal ne halbe Stunde zum Friseur.
Wieder zu Hause: Chaos. Im Zimmer die Tapete von der Wand gefetzt (nicht alles, aber ein großes Stück), der Linolium total zerkratzt und hochgewühlt. Mein Hund im Wohnzimmer. Alle erdenklichen, erreichbaren Klamotten reingeschleppt, Badelatscher zerfetzt, halben Coutchüberwuft gefressen, Kratzbaum der Katze angenagt. Ich weiß nicht, wie sie den Sprung über das Gitter geschafft hat (denn das war in normalen Zustand), aber höchstwahrscheinlich hat sie sich dabei den nabelbruch zugezogen, den ich wenig später an ihrem Bauch entdeckte.
Und das alles in knapp 40 Minuten.
Glaub mir, ich war verzweifelt, werde aber durchhalten. Ich weiß, das die Kleine das wert ist.
Viele Grpüße,
Poison
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