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20.05.04 -- Cleo 2000

RE: Nicht immer die sogen. Kampfhunde/Anne















Ja, das habe ich gestern Abend auch gesehen - und obwohl die Mutter und das Opfer der Sohn ziemlich zurückhaltend waren, warfen sich für mich als Zuschauer doch eine ganze Menge fragen auf, die in der Darstellung garnicht zur Sprache kam!
Ich denke manchmal, das wir Menschen Schuld sind und eine zu große Nähe - auch körperliche - zu unseren Tieren suchen! Eine gewisse Distanz und eine klare Unterscheidung
-du bist ein Hund und ich ein Mensch- wäre sicherlich nicht schlecht!
Ich komme zu dieser Überzeugung, weil ich selber einen Beisvorfall mit meinem ersten Hund Schnupp hatte!
Er war nur eben kein großer Hund - und wäre er das gewesen, dann würde ich heute auch nicht mehr so aussehen!
Ich war und ich denke ich bin es auch heute nicht - bei mehr als 25 Jahre Hundeerfahrung - in der Lage die Signale eines Hundes 100%tig zu deuten - denn wenn ich das können würde, dann hätte ich mit Sicherheit meinen Hund damals nicht angefasst, obwohl ich ihm nur helfen wollte - wäre ich ein Hund gewesen, dann hätte ich mich sicher weggedreht und wäre gegangen, wie es eben ein Hund gemacht hätte, bei den eindeutigen Signalen!
Wir Menschen sind so überzeugt davon, dass wir die Tiere beherrschen, dass wir völlig ausschliessen, das sie uns verletzen könnten - und das ist eben bei größeren Hunden meist schlimmer, als bei kleineren!
Oder weißt du immer Anna, ob es deiner Janka wirklich gut geht, oder ob sie grade ganz fürchterliche Zahn- oder Kopfschmerzen hat? Und sich deshalb nicht so verhalten kann, wie du es Dir von ihr wünscht?
Wir Menschen dürfen nicht immer so verdammt sicher sein - wir sollten immer ein kleines bisschen Zweifel haben und vorsichtig sein, dann würde es bestimmt zu weniger Unglücken kommen und das nicht nur mit Hunden!

Übrigens, ich habe mir die Sendung weiter angeschaut mit dieser unsäglichen Höhn und den auch nicht grade tollen Tierarzt, der einfach die Hunde umrassifiziert! Beide Sorten von Menschen richten mehr Schaden áls Nutzen an und wir können als Hundehalter keinen von den beiden eigentlich gebrauchen!

Puh, ganz schön lang geworden, aber bei dem Thema geht mir immer wieder die Hutschnur hoch!
Und deshalb möchte ich es hier noch einmal erwähnen:

Die beiden Hunde, die damals in Hamburg den kleinen Volkan getötet haben, standen unter strengen Auflagen ( Maulkorb und Leinenzwang ) Es hat die Polizei und den Ordnungsbehörden nur nicht interessiert - auch die Beschwerden der Leute nicht, die die ganze Zeit versucht haben, sich vor diesen unverantwortlichen Menschen mit ihren beiden Hunden zuschützen - denn das Stadtviertel Wilhelmsburg ist ein zentraler Brennpunkt in Hamburg ( Pack schlägt sich, Pack verträgt sich - nach dem Motto )
Wäre das in einem besserem Stadtteil vorgekommen, dann hätte die Polizei schon Mittel und Wege gefunden, den Leuten die Tiere weg zunehmen!

Auch bei uns hier läuft ein Typ mit Hund herum, der schon ein stadtbekanntes Hundehalterverbot hat - und dreimal dürft ihr raten mit was für einer Rasse - kleiner Tipp kein Pudel oder Dackel!
Aber der Typ ist mit allen Wassern gewaschen und weiß sich zuwehren - gehört dann halt der Freundin das Tier!
Jedoch meiner Freundin, die seit 11 Jahren mit einen Kampfschmuser herum läuft - ihre Steuern und ihre Versicherung zahlt - werden ständig neue Stöcker in den Weg geworfen!
Es ist halt einfacher an einen anständigen Halter ranzukommen, als an so einen alten Penner, der noch nicht mal eine feste Meldeadresse hat, dafür aber zwei Kampfis!

So genug jetzt, für heute habt ihr genug zum Lesen *grins*
Susan


Thema: Nicht immer die sogen. Kampfhunde


 
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